Das Ende von “Kodex”
June 30th, 2009 by K
Am Samstag war es soweit – Am Samstag hat sich meine Band Kodex, in der ich 3 Jahre gespielt habe, aufgelöst. In 3 Jahren hat man doch eine Menge Zeit und Arbeit in so ein Projekt gesteckt und nun ist man an einem Punkt angelangt, an dem es nun nicht mehr geht. Das ist alles sehr traurig und sehr schade – Aber hat (wie so vieles im Leben) seine Gründe.
Ich gehe mal etwas näher auf die Thematik “Band” ein und komme dann zu dem Punkt, an dem man vielleicht nachvollziehen kann, warum es nun vorbei ist.
Warum gründet man eigentlich eine Band?
Im Prinzip ganz einfach: Weil man Spaß an Musik hat und die Ambitionen, selbst was auf die Beine zu stellen. Nun fängt man an ein Instrument zu lernen oder die Stimme zu trainieren. Und irgendwie will man natürlich seine neu erworbenen Fähigkeiten einsetzen. Man sucht sich Leute, die musikalisch ähnliche Vorstellungen haben, oder in die gleiche Richtung wollen. Hat man dann ausreichend Leute zusammen (je nach Gusto und Projekt), kann es eigentlich los gehen. Naja, noch nicht ganz: Ein Proberaum will ja auch noch gefunden werden
Was macht man denn so als Band?
Darüber muss man sich dann relativ schnell einig werden: Will man eine Cover-Band betreiben und Hits von bekannten Bands nachspielen? Oder will man kreativ tätig werden und eigene Songs schreiben? Beides setzt auf jeden Fall eines voraus: Üben Üben Üben!
Als Cover-Band hat man den Vorteil, das das Publikum die Songs bereits kennt und man auf seinen Konzerten relativ viel und gut Leute zieht – In meinen Augen allerdings halte ich nicht viel von reinen Cover-Bands. Man zeigt zwar spielerisches Können – Aber besonders einfallsreich ist das nicht. Auch wenn 500 halb-nüchternde immer noch begeistert “Summer of ‘69″ oder “Born in ze JU-ES-ÄI” mitgröhlen… Naja, wer es braucht.
Wenn man eigene Songs schreibt, ist das zwar sehr löblich, aber man muss sich darüber im klaren sein, das man sich erstmal in die Herzen und Gehörgänge der Zuhörer spielen muss. Das kann schnell gehen, das kann aber auch sehr lange dauern – Natürlich auch stark von der Musikrichtung und dem Talent des Songschreibes abhängig!
Und was passiert dann weiter?
Vor allen Dingen sollte man eines nicht vergessen: Was immer du machst: Du musst dazu stehen können und du musst daran Spaß haben! Klar, man kann auch eine zeitlang schauspielern – Aber auf Dauer ist das dann auch nichts. Man sollte eben so authentisch wie möglich rüberkommen – Denn ein Publikum merkt sehr schnell, ob man es ernst meint, was man da so von sich gibt oder eben nicht!
Tja und dann geht’s auf die Bühnen der grossen weiten Welt: Grad als Nachwuchs Band sollte man eigentlich alles an Auftritten nehmen was man kriegen kann – Reich wird man dadurch zwar nicht unbedingt aber vielleicht bekannt
So, und was ist nun in unserem Fall schiefgegangen?
In letzter Zeit so ziemlich alles von oben genannten: Angefangen von der musikalischen Richtung über die Frage ob mehr gecovert oder eigene Songs geschrieben werden, weiterhin über die Zeiten wann geprobt wird bis hin zum Ziel, das man mit der Band erreichen wollte. Mit wirklich viel Spaß war zum Schluss auch keiner mehr dabei.
Es ist nicht schön und es ist immer hart – Aber manchmal sollte man wirklich aufhören, wenn es für keinen einen Sinn mehr macht!
Man kann das ganze mit einer Beziehung vergleichen: Mag ja sein, das der Sex gut ist – Aber wenn sonst nichts mehr stimmt, dann macht man sich auch irgendwann seine Gedanken!
Tja, und so wird das Kapitel “Kodex” nun geschlossen.
Ich werde mir mit Sicherheit ein neues Projekt suchen – Mal sehen was so kommt…
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Gedanken
June 19th, 2009 by K
Und auf einmal bist du irgendwie jenseits der 30. Und auch wenn man es nicht ständig bewusst wahr nimmt – Die Zeit schreitet voran, auch ohne das man permanent daran denkt. Und manchmal überkommt einen diese Erkenntnis – Man ist ja auch schon jenseits der 30.
Das hat als Teenager/Jugendlicher so verdammt weit weg ausgesehen. Man dachte ja damals so: Hey, wenn ich mal 30 bin hab ich Haus, Kinder und mache das, was meine Eltern auch so machen.
Und nun schaue ich mich um. Natürlich habe ich mein eigenes Leben, mit meinem Job, mit meiner Familie, in der eigenen Wohnung. Aber ich fühle mich nicht so, wie ich dachte, das sich meine Eltern damals gefühlt haben. Irgendwie zwar glücklich aber in ihren Standarts lebend.
Dann sitze ich im Kreis meiner Freunde – Manche in meinem Alter – Manche aber auch noch deutlich jünger. Und auch wenn manche vielleicht 10 Jahre jünger sind, so fühle ich mich innerlich auch nicht viel älter. Manchmal bekommt man dann “aus Spaß” einen dieser “Alter Sack” Sprüche an den Kopf geworfen. Klar, das man dann lacht, aber im ersten Moment will man doch irgendwie sagen: “Wieso? Soo viel älter bin ich doch garnicht?!” – Aber man ist doch wirklich soviel älter…
Und manchmal wiederum schaue ich mir Leute an, die in meinem Alter sind – Oder 1-2 Jahre älter/jünger. Und bei manchen denke ich mir: “Der/Die ist doch irgendwie schon geistig um die 50!” Ich find es dann zum einen erschreckend, wie jemand im gleichen Alter schon so “Alt” wirken kann – Aber auf der anderen Seite freue ich mich selbst darüber noch nicht so “Alt” zu sein.
Klar, mag jetzt vielleicht der ein oder andere sagen, ab einem gewissen Alter muss man doch vernünftig sein – Muss seinen Platz in der Gesellschaft haben und den Kindern ein Vorbild sein.
Aber warum MUSS das SO sein? Muss man dazu innerlich so “Alt” sein?
Ich denke, ich leiste meinen Teil und trage meinen Teil zur Gesellschaft bei – Gehe Arbeiten und bezahle meine Miete. Und wenn ich meine Kids sehe, und sie mit anderen Kids vergleiche, und mir so manche Horror-Story anhören, dann muss ich immer wieder feststellen, das ich doch was richtig gemacht haben muss.
Und das alles tue ich und habe ich getan, obwohl ich nicht so “normal, gutbürgerlich und anständig” bin wie manch andere in meinem Alter.
Aber dann kann es doch auch nicht soo falsch sein, das ich so lebe wie ich lebe?
Abschliessen möchte ich diesen Gedanken mit einem schönen Lied von Kettcar. Einfach mal anhören und die Worte für sich selbst interpretieren.
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Schrott im TV
June 16th, 2009 by K
Auch wenn es sich (im Grunde genommen) eigentlich nicht einmal lohnt über den Schiss nachzudenken, hier mal ein Artikel von “Spiegel Online” zum Thema “Pseudo-Dokus”, der mir echt aus der Seele spricht! Besser hätte ich es auch nicht schreiben können…
“Betrogen statt erzogen” auf Spiegel Online
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!! Glutano !!
June 15th, 2009 by K
Hm, klingt doch irgendwie, wie aus einem schlechten Agenten-Film, oder? "Oh nein! Es sind die Schergen von Glutano! Wir müssen alle steeeren!" ![]()
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Trip to Hannover
June 7th, 2009 by K
Die letzten 5 Tage habe ich in meiner Heimat Hannover zugebracht und leider sind diese paar Tage schon wieder viel zu schnell rumgegangen.
Es war wirklich schön, meine Eltern, meine Familie und meine Freunde zu treffen. Ich hatte echt eine Menge Spaß und habe mich sehr sehr wohl gefühlt. Lange Gespräche, durch die Stadt bummeln, ein bissl Musik machen, usw… eben alles was zu einem entspannenden Urlaub gehört.
Tja, und nun bin ich wieder hier und irgendwie… ich mein, ja, meine eigene kleine Familie ist hier (und das ist auch schön), aber so wirklich “Heimat”…?
Bleibt mir nur der Traum doch eines Tages mit meinen lieben zusammen in die Heimat zu ziehen – Das ist zwar bisher aus verschiedenen Gründen nicht so einfach möglich… Aber wer weiß, was die Zukunft bringt?
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Von der Frühjahrsmüdigkeit… oder so
May 11th, 2009 by K
Der Frühling hat dieses Jahr ja einen furiosen Start hingelegt – Es war echt toll angenehm warm und ich hatte Heuschnupfen wie in keinem Jahr zuvor
. Und morgens aufzustehen, wenn die Sonne schon durch’s Fenster scheint motiviert doch irgendwie mehr als das Dauer-Dunkel des Winters.
Nichtsdestotrotz hat sich das Gute-Laune-Frühlingswetter seit ca. 2 Wochen (mit kurzen Ausnahmen) in so komischen Wie-Herbst-aber-irgendwie-Wärmer-Wetter verwandelt.
Just seit diesem Wetter ist es so, das ich ins Bett gehen und/oder aufstehen kann wann ich will: Ich fühl mich an den meisten Tagen wie erschlagen. Mehr noch: Wenn ich nach Hause komme, muss ich mich wenigstens mal 15-30 Minuten hinlegen, da ich sonst vermutlich im stehen einschlafen würde. Es ist ja nicht so, das nicht genug zu tun wäre… Aber mein Energielevel scheint auf minimum zu sein momentan. Da hilft kein Kaffee und keine Vitamine…
Ist das die vielzitierte Frühjahrsmüdigkeit? Wenn ja, dann hat sie mich dieses Jahr besonders schlimm erwischt…
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So dies und das und Gedanken um’s grosse Blog-Schweigen
May 3rd, 2009 by K
Und wieder habe ich etwas mehr Zeit gebraucht um einen neuen Blog-Eintrag zu tätigen. Aber wenn ich mich mal generell in meiner Blog-Roll und anderen Blogs so umsehen, scheine ich momentan nicht der einzige zu sein, den die Blog-Unlust gepackt hat. Woran es liegt? Keine Ahnung, vielleicht ja am Wetter
Bei mir liegt’s im konkreten an 3 Dingen:
1) Das Wetter – Ganz klar. Jetzt wo wieder alles blüht und grünt ruft der Garten – Besonders wenn man ein eigenes Häuschen und das dazugehörige Grün hat. Ihr wisst ja wie der Werbespruch dieses einen Baumarkt lautet: Es gibt immer was zu tun! Aber nicht nur im Garten sondern an der Hütte generell – Gestern haben zwei Freunde und ich uns die Zeit z.b. damit vertrieben eine Geschirrspülmaschine anzuschließen. Wer jetzt müde lächelt und denkt “Ach, komm, das ist doch nun so gar kein Problem”, dem sei gesagt: In einem Haus, wo die Rohre und die Küche seit 30 Jahren die selbe sind, kann auch schon mal so eine Kupplung/Gewinde/Wasauchimmer abreißen – So gestern passiert und knapp 5 Stunden dran rumgedoktort… Bitte nicht nachfragen…
2) Im Rahmen einer internen Umstrukturierung (Oh, wie ich dieses Wort liebe!) habe ich einen neuen Arbeitsplatz bekommen. Das bedeutet für mich, das die Zeiten als Produktbetreuer (aka Call-Center-Man) zwar vorbei sind, jetzt aber neue und nicht weniger fordernde Aufgaben anstehen. Da ich in der Automobilbranche arbeite brauche ich zum Thema “WWK” nichts weiter zu sagen, oder? Noch geht’s uns zwar relativ gut soweit, aber die schlechten Zeiten sind ja noch nicht vorbei.
3) Hochzeitsvorbereitungen. Gut, ich stecke da nicht wirklich tief drin (zum Glück…), sondern kümmere mich “nur” um die Hochzeitszeitung. Wer sowas schon mal gemacht hat, weiß glaube ich, das da doch ein ganzen Stück Arbeit drinsteckt – Man soll es nicht glauben! Aber: Alles wird gut!
Hochzeit 1 von 3 dieses Jahr.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einen schönen sonnigen Frühling! Man liest sich…
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TR2N
April 21st, 2009 by K
Als alter Geek gehört “Tron” selbstverfreilich zu den Pflichtfilmen, die man gesehen haben muss! Jahrelang rankten sich die Gerüchte um eine Fortsetzung, die nun, so wie es scheint, langsam aber sicher Form annimmt. Hier nun der erste Trailer, der anläßlich der ComicCon in San Diege letztes Jahr gezeigt wurde.
Klar, ein toller (wenn auch kleiner und fizzeliger) Trailer macht noch keinen guten Film – Aber das Feeling war gleich wieder da und die Vorfreude und das Interesse ist auf jeden Fall geweckt. Der Applaus beim Einblenden des “TR2N” Logos spricht auch für sich, denke ich.
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Musikmesse Frankfurt 2009
April 10th, 2009 by K
Letzte Woche Donnerstag bin ich mit Marvin zur diesjährigen Musikmesse in Frankfurt gefahren. Mal schauen, was es neues und abgefahrenes in der Welt der Musikalien gibt/geben wird – Und vielleicht auch den ein oder anderen Promi zu sehen… Gleich in der ersten Halle hatten wir diesbezüglich auch Glück. Autogrammstunden mit… Na? Wer’s errät bekommt bei nächster Gelegenheit einen ausgegeben!

Ansonsten hielt es sich mit den Promis aber leider arg in Grenzen – Gesehen haben wir noch Gitarrengott Michael Angelo Batio (von weit weit weg) und Bass-Legende Frank Itt sowie einige Künstlerbühnen auf denen ich aber leider niemanden sonst kannte.

Toll war das ganze Feeling und Flair der Messe – So vielen Musikern aus so vielen verschiedenen Musikrichtungen begegnet man ja auch nicht jeden Tag. Vom Punk über Metal und Grunge bis zu Hip-Hop und World-Music – Da war echt alles vertreten!
Mein Hauptfokus lag (historisch so gewachsen) ganz klar auf Gitarren und Bässen, was zur Folge hatte, das wir die Schlagzeug- und Elektronikstände außen vor gelassen haben. Trotzdem waren es 5 spannende Stunden nach denen ich echt kaputt war. Das Laufen und die ganzen Eindrücke wirkten sich doch recht erschlagend aus…
Spaß gemacht hat es allemal und nächstes Jahr würde ich auf jeden Fall wieder hingehen!
Zum Abschluss noch ein paar Impressionen:





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Die Saison geht wieder los… Juhu! :-(
April 8th, 2009 by K
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